Wissen Sie, was Ihre Website und Harry Potter gemeinsam haben?

Über die Weihnachtstage, Silvester und Neujahr habe ich im Fernsehen rumgezappt. Sissi, der kleine Lord, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Eine Weihnachtsgeschichte, Die Eiskönigin, … und zu Silvester Dinner for One, der Silvesterpunsch und zwischendurch irgendein Teil von Harry Potter. Wer Harry Potter nicht kennt: Harry Potter wächst zusammen mit seinem Cousin bei dessen Eltern Onkel und Tante Dursley auf, wobei er kein eigenes Zimmer hat, sondern im Schrank unter der Treppe lebt, also die 2000er-Entsprechung von Oliver Twist. Die Dursleys lassen ihn glauben, seine Eltern seien bei einem Autounfall umgekommen. An seinem 12. Geburtstag erfährt er: seine Eltern waren ein Zauberer und eine Hexe, und sind vom bösesten aller bösen Zauberer getötet worden, wobei dieser verschwand. Übrig blieb Harry mit einer blitzförmigen Narbe auf der Stirn. Er ist auch ein Zauberer, bzw. soll lernen, einer zu werden, in der Zaubererschule Hogwarts. Die Bücher und Verfilmungen schildern seine Erlebnisse in Hogwarts, wo er Freunde und Feinde trifft, Lehrer, Mentoren und der verschwundene böseste aller bösen Zauberer taucht auch wieder auf, um zu Ende zu bringen, was er einst begonnen: Harry töten! Harry erfährt Freude, Trauer, Freundschaft, Loyalität, Wut, Schmerz, Gefahr, Verlust, Liebe, erfährt lebenswertestes Leben und grausamsten Tod! Um den Inhalt abzukürzen: zum Schluss tötet er den bösesten aller bösen Zauberer, in einem dramatischen Endkampf während einer epischen Schlacht zwischen Gut und Böse, nachdem er fast alles durchlitten hat, was man durchleiden kann.
Zwischen seinem ersten Tag in Hogwarts und diesem epischen Ende liegen viele Jahre und die den Filmen zugrunde liegenden Bücher beginnen in der Regel immer mit dem Beginn des neuen Schuljahres, nachdem Harry die Sommerferien bei seinen ungeliebten Verwandten verbringen muss.
Warum erzähle ich Ihnen das?
Weil ich immer wieder feststelle: wären Websites wie ihre adoptierten Kinder, dann behandeln die meisten Kund(inn)en sie wie Harry Potter und nicht wie die Kinder von Madonna oder Angelina Jolie und Brad Pitt!
Und selbst, wenn man ihnen sagt und sogar, dass ihre Websites zaubern können, dass ihnen Magie innewohnt, behandeln sie sie mit Argwohn und freuen sich nicht!

Warum ist das so?

Warum erfahren Websites, Apps eine so geringe Wertschätzung?

Wie behandeln Sie Ihre Website?

Welchen WERT hat Ihre Website für Sie?

Welchen OBJEKTIVEN Wert hat Ihre Website für Sie?

Welchen SUBJEKTIVEN Wert hat Ihre Website für Sie?

Oli Gardner, der Gründer von unbounce, einem Anbieter von Designvorlagen für Landeseiten, beginnt seine Vorträge zumeist damit, dass er bekennt, das er von Landing Pages, also Landeseiten „besessen“ sei.

Landeseiten? Das sind die Seiten einer Website, auf der Sie LANDEN, wenn Sie auf eine Anzeige klicken oder auf ein Angebots-Link. Eine Landeseite soll den größtmöglichen Prozentsatz der Besucher dieser Seite davon überzeugen, EINE Aktion auszuführen: die Anmeldung zu einem Newsletter, ein Download, eine Kursanmeldung, ein Kauf.

Im Gegensatz zu Oli bin ich besessen vom Wert einer Website!

Es geht um Wert!
„Preis ist, was du zahlst, Wert ist, was du bekommst!“ P.S.: Wenn du Glück hast, ist der Wert höher als der Preis…
In der englischen Sprache gibt es zwei Worte für Preis: price mit c und prize mit z. Der price mit „c“ ist der Preis, den ich bezahle, der prize mit „z“ ist der, den ich bekomme, z.B. eine Auszeichnung, einen Gewinn, ein Pokal o.ä. Englischlehrer bauen meist die Eselsbrücke, dass „c“ im Alphabet vor „z“ kommt, man also erst einen „price“ bezahlen muss, um einen „prize“ zu erhalten.
Über diese Brücke gehe ich gerne, wenn ich darüber nachdenke, was ich investieren muss oder will, um etwas zu erreichen. Unternehmer wissen: ohne Investition kein Gewinn. Dabei muss Investition nicht Geld sein, sondern kann auch für Sachwerte stehen, für Energie, Zeit, Arbeit.

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